Faszination: Menschliche Stimme

 

 

Wer es schon einmal erlebt hat, wird sicherlich ergriffen gewesen sein: das mystische Gefühl, welches einen überfällt, wenn man in einer großen Kathedrale eine einzelne, ganz gerade geführte Stimme mit einer gregorianischen Sequenz hört – ganz rein und ohne jegliche Form der Begleitung. Es gibt wohl kaum einen Komponisten, der nicht etwas für die menschliche Stimme komponiert hat. Gerade in der immer wiederkehrenden Auseinandersetzung mit der Liebe, mit Glaubens- und Religionsfragen sowie der Reflektion über Tod und Vergänglichkeit gibt es offensichtlich keine bessere Alternative, als die menschliche Singstimme direkt und unmittelbar zu uns Menschen „sprechen“ zu lassen.
Dieses älteste und dem Menschen ureigenste Instrument, welches alle nur vorstellbaren Seelenzustände ganz direkt und unverfälscht widerspiegeln kann, ist eine der faszinierendsten Schöpfungen und berührt zutiefst.

 

 

 

 

Repertoire Kaleidoskop

 

Von großem Jubel bis zu tiefster Traurigkeit

  • Bach: Weihnachtsoratorium
  • Händel: Solomon
  • Poulenc: Gloria
  • Bernstein: Chichester Psalms
  • Schumann: Paradies und die Peri
  • Beethoven: Christus am Ölberg
  • Schönberg: Friede auf Erden
  • Mahler: Das klagende Lied
  • Orff: Gisei – Das Opfer
  • Verdi: Requiem

 

 
 

Von stiller Intimität bis zu überwältigender Dramatik

  • Monteverdi: Marienvesper
  • Pärt: Te Deum
  • Bach: Motetten
  • Gubaidulina: Sonnengesang
  • Mozart: Don Giovanni
  • Braunfels: Orchesterlieder
  • Xiaogang Ye: Song of the Earth
  • Vaughan Williams: Sea Symphony
  • Mahler: Auferstehungssinfonie
  • Britten: War Requiem