Kraftwerk und Klanglabor Orgel

 

 

„Die Orgel ist ohne Zweifel das größte, das kühnste und das herrlichste aller von menschlichem Geist erschaffenen Instrumente. Sie ist ein ganzes Orchester, von dem eine geschickte Hand alles verlangen, auf dem sie alles ausführen kann.“
Honoré de Balzac (1799-1850)
 
Seit dem Millenium 2000 beschäftigt sich Hansjörg Albrecht intensiv mit dem Spezialgebiet der Orgeltranskription. Vorbilder sowohl für die Kunst der Bearbeitung wie auch der Interpretation sind dabei die Orgelvirtuosen Edwin Henry Lemare, Virgil Fox und Jean Guillou sowie der Dirigent Leopold Stokowski. Bei der „Kunst der Orgeltranskription“, der das Label OehmsClassics sogar eine eigene CD-Reihe mit Hansjörg Albrecht gewidmet hat, interessiert den Künstler vor allem, die Orgel als verführerisches Klanglabor zu präsentieren, ihre technischen Grenzen auszuloten und sie dabei – ganz nebenbei – von ihrem jahrhundertealten sakralen „Staub“ zu befreien. Gerade Werke mit einem bildhaften Inhalt lassen sich besonders gut umsetzen und ermöglichen so dem Publikum völlig neue Hördimensionen und „Orgel-Klang-Bilder“.

 

 
„Vivaldi in Dresden“ – nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik
 
 
„Exploding colors and swirling sonics that would make Stokowski smile. […] Albrecht uses color like a Jackson Pollock drip painting, liebrally, without boundaries, and definitely thinking outside the box. The sounds he creates are simply stunning in their clashing harmonies and brilliant tones […]“ (Steven Ritter über „Bach: Sechs Partiten“)
 
 
„This recording takes its place on my select list of recordings of the Concerto for Organ, Strings, and Timpani, alongside the classic Prêtre/Duruflé on EMI, the mighty Dutoit/Hurford on Decca, and the Romantically-expressive Eschenbach/Latry on Ondine. […] Albrecht is easily as impressive in the dual role of conductor/soloist as he was as accompanist[…]“ (Ronald E. Grames über „Poulenc: Concerti“)
 
 
„Holst: Die Planeten“ – nominiert für den Grammy Award
 
 

Die Kunst der Orgeltranskription

 

Böhmen

  • Dvořák: Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“
  • Smetana: Die Moldau

Deutschland

  • Bach: Clavier-Übung I-IV | Chaconne | Chromatische Fantasie
  • Mendelssohn-Bartholdy: Reformations-Sinfonie
  • Liszt: Faust-Sinfonie
  • Wagner: Siegfried-Idyll | 10 Ouvertüren | Szenen aus dem Ring

England

  • Händel: Feuerwerksmusik | Acht große Suiten
  • Elgar: Pomp and Circumstance
  • Holst: Die Planeten

Frankreich

  • Lully: Ballettsuite „Isis“
  • Berlioz: Symphonie fantastique
  • Poulenc: Aubade

Israel

  • Uri Brener: Rex-Passacaglia

Italien

  • Marcello: Oboenkonzert d-moll
  • Vivaldi: Concerti | Die Vier Jahreszeiten
  • Puccini: „La Tregenda – Geisterjagd“ (aus der Oper „Le Villi“)

Norwegen

  • Grieg: Peer Gynt-Suiten

Österreich

  • Mozart: Adagio und Fuge c-moll
  • Bruckner: Sinfonie d-moll „Nullte“
  • Mahler: Adagio aus der 10. Sinfonie
  • Strauß: Ouvertüre zu „Die Fledermaus“

Russland

  • Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
  • Tschaikowski: Ouvertüre „Romeo und Julia“ | Nussknacker-Suite
  • Rachmaninow: Die Toteninsel
  • Stravinsky: Drei Tänze aus „Petruschka“

USA

  • Barber: Adagio for Strings
  • Copland: Passacaglia