Aktuelles

 

War Requiem

Im Rahmen eines großangelegten Projektes mit 300 Mitwirkenden erarbeitet Hansjörg Albrecht im Januar 2017 an der Musikhochschule Rostock Benjamin Brittens „War Requiem“. Den Abschluss bilden dann anlässlich des Auschwitz-Gedenktages zwei Konzerte in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis und der Rostocker Konzertkirche St. Nikolai am 28. und 29. Januar.
Inspiriert vom Klangraum der neuen Kathedrale Coventry, anlässlich deren Einweihung das Werk komponiert wurde, entwarf Britten sein aufrüttelndes Requiem für drei räumlich und instrumental geteilte Gruppen. Zudem kontrastierte er den mittelalterlichen, lateinischen Text der Totenmesse mit der modernen, englischen Dichtung von Wilfred Owen, der kurz vor Ende der 1. Weltkrieges an der Front getötet wurde und der in seiner Dichtung den Krieg jeglichen Gefühls von Gerechtigkeit und Ruhm beraubt. Bis heute gilt das Werk als ein zeitloser Ausdruck menschlichen Protestes gegen die Schlächterei des Krieges.


Mozart, Liebling der Götter

2017 wird für Hansjörg Albrecht ein „Mozart-Jahr“. Es beginnt in Italien, wo er u.a. mit dem Requiem die neue Konzertsaison am Teatro Lirico Cagliari eröffnet. Im Frühjahr und Sommer erklingt dann die Jupiter-Sinfonie als Transkription in verschiedenen Orgelrecitals, bevor der Herbst vor allem von zwei Operndebuts dominiert wird. Bei Opernfestspielen am neuen Opernhaus Dubai dirigiert er „Don Giovanni“ mit dem Ensemble des Teatro di San Carlo Neapel bevor er dann an eben diesem altehrwürdigen italienischen Haus aus eine Serie der „Entführung aus dem Serail“ leitet. Mit Sinfonien und dem Requiem geht es danach noch zu Konzerten u.a. in die Konzerthallen von Hamburg und München sowie als Debut in den Großen Saal der Berliner Philharmonie.


Live-Übertragung aus der Weimarhalle

Die Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Hansjörg Albrecht führt am 9. Oktober 2016 Richard Wagners „Ring“ ohne Worte auf, eine Bearbeitung von Lorin Maazel. Zuvor singt der Bariton Stephan Genz drei Orchesterlieder von Walter Braunfels auf Texte von Hölderlin und Hesse. Das Konzert wird live übertragen von Deutschlandradio Kultur ab 20 Uhr.
Wagner und Braunfels – beide konnten sich nicht wehren, nicht der von den Nationalsozialisten vereinnahmte Richard Wagner und nicht der, dem jede öffentliche musikalische Betätigung durch die Reichsmusikkammer untersagt wurde. Beider Leben geht fast nahtlos ineinander über, Wagner starb 1883, im Jahr zuvor kam Walter Braunfels in Frankfurt am Main zur Welt.


CD-Neuerscheinung

Braunfels selbst sah sich als spätromantisch-traditioneller Komponist in der Nachfolge von Berlioz, Wagner und Bruckner. Während der Zeit des Dritten Reiches wurde er als „Halbjude“ aller Ämter enthoben und die Aufführung seiner Werke verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg empfanden Vertreter der musikalischen Avantgarde Braunfels‘ Stil als nicht mehr zeitgemäß, so dass er allmählich in Vergessenheit geriet. Seit den 90er Jahren erfährt sein Gesamtschaffen eine wundervolle Renaissance und wird begeistert vom internationalen Musikleben wiederentdeckt.
Hansjörg Albrecht legt mit „Orchesterlieder Volume 2“ eine weitere Braunfels-CD vor, die im September 2016 beim Label Oehms Classics erscheint. Gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin sind drei Weltklasse-Sopranistinnen zu hören: Camilla Nylund, Ricarda Merbeth und Genia Kühmeier.


Frankreich-Tournee

Im Herbst 2016 geht der Münchener Bach-Chor gemeinsam mit der Berliner Camerata auf Frankreich-Tournee. Die Reise führt in die großen Kathedralen Südfrankreichs – von Nizza über Albi, Montpellier, Aix en Provence und Perpignan nach Toulouse – sowie in die Kathedrale Saint-Pierre in Genf. Auf dem Programm steht Händels Meisterwerk „The Messiah“.


Sofia Gubaidulina zum 85. Geburtstag

Zu Ehren der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina kreierte Hansjörg Albrecht zwei Konzertprogramme, die in München und Hamburg aufgeführt werden (Oktober 2016 und Februar 2017). Die Bachpreisträgerin Gubaidulina bezieht sich in ihren Werken häufig auf Johann Sebastian Bach, zum Beispiel in „Reflections on the theme B-A-C-H“ oder der Choralmeditation „Vor Deinen Thron tret ich hiermit“. Neben diesen Werken wird u.a. auch ihr berühmter „Sonnengesang“ für Chor, Violoncello, Celesta und Percussion zu hören sein. Das Konzert in Hamburg steht unter der Schirmherrschaft des Geigers Gidon Kremer.


Stimmen zu Braunfels

Am 21. Juni 2016 stellt Teresa Vogl im ORF in der Sendung Ö1 bis zwei die neue Braunfels-Einspielung von Hansjörg Albrecht vor.
Im Hessischen Rundfunk schwärmt die Rezensentin Susanne Pütz: „Hansjörg Albrecht bezaubert mit fast vergessenen Klängen … Der Dirigent mit großem Gespür für Gesang“. Die Besprechung auf hr 2 ist hier nachzulesen.
Im SWR2 empfiehlt Dagmar Munck die CD in der Sendung „Treffpunkt Klassik“: „eine Klangwelt, die sich zu entdecken lohnt“.
Ein Interview mit Hansjörg Albrecht bei WDR 3 TonArt können Sie hier nachhören. Auch Spiegel Online brachte einen Artikel zu diesem ambitionierten CD-Projekt.


CD-Neuerscheinung

Walter Braunfels erlebte seinen Durchbruch als Komponist in den 1920er Jahren mit der Oper „Die Vögel“ (nach Aristophanes). Kurz darauf zählte er neben Richard Strauss zu den herausragenden und meistgespielten deutschen Opernkomponisten. Sein äußerst vielseitiges kompositorisches Schaffen umfasst zahlreiche Opern, Orchesterwerke, Chöre sowie Lieder, Kammermusik und Werke für Klavier. Man lobte ihn als zukunftsweisenden Vertreter der Neuen Musik.
Hansjörg Albrecht, der sich seit Jahren intensiv mit Braunfels beschäftigt, konnte für sein jüngstes CD-Projekt die Staatskapelle Weimar sowie die Star-Solisten Michael Volle, Klaus Florian Vogt und Valentina Farcas gewinnen. Beim Label Oehms Classics erschien nun die CD „Orchesterlieder Volume 1“.


Lehrauftrag am Mozarteum Salzburg

Im Sommersemester 2016 hat Hansjörg Albrecht einen Lehrauftrag am Mozarteum Salzburg übernommen. In der Abteilung für Gesang widmet er sich den Fächern Oratorium und Sinfonik und erarbeitet dabei mit den Studierenden neben Partien des romantischen Repertoires vor allem Robert Schumanns Oratorium „Das Paradies und die Peri“.
Dieses Werk erklingt dann im Herbst in Salzburg und München als Kooperation mit dem Mozarteum und dem Münchener Bach-Chor. Bei der Uraufführung 1843 in Leipzig wurde dieses großangelegte weltliche Oratorium von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen und machte Robert Schumann international bekannt. Dieser hat für die Vertonung der Geschichte von der Peri, dem gefallenen Engel, ein neues Genre geschaffen, „ein Oratorium für heitere Menschen“. Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Simon Rattle trugen zur Neuentdeckung dieses romantischen Meisterwerks bei.


Wagner-Pèlerinage

Seine Wagner-Pèlerinage, die Hansjörg Albrecht 2013 begonnen hat, setzt er im Jahr 2016 mit drei großen Konzertprojekten fort: In Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner Verband spielt er am 29. Juni in München sieben Wagner-Ouvertüren und am 5. August in Bayreuth Szenen aus dem „Ring“ als Orgeltranskriptionen. Hierbei erklingen zwei außergewöhnliche symphonische Orgeln, die erst in den letzten Jahren vollendet wurden.
Bei der Staatskapelle Weimar gastiert er zudem am 9. und 10. Oktober mit Wagners „Ring ohne Worte“, einer beeindruckenden Orchesterfassung von Wagners epochalem Meisterwerk, die Lorin Maazel in den 90er Jahren verfasst hat.


Benefizkonzert für Stefan Arzberger

Am 20. Februar 2016 findet in München ein großes Benefizkonzert für den Not geratenen Geiger Stefan Arzberger unter der Leitung von Hansjörg Albrecht statt. Prominente Dirigenten wie Kurt Masur und Herbert Blomstedt, der Verband Deutscher Streichquartette, zahlreiche Musikerkollegen, Manager aus der Banken-, Unternehmens- und Musikszene (Lucerne Festival, Gewandhaus Leipzig), Juristen, Botschafter etc. setzten sich schon für ihn ein. Näheres über den Fall ist unter www.support-for-arzberger.com zu erfahren oder in dem am 17. Mai 2016 im ZDF ausgestrahlten Beitrag in der Sendung 37 Grad .


Alte Musik

Bernhard Schrammek präsentiert im Rahmen der Sendung Alte Musik CD-Neuheiten mit Kompositionen aus dem musikgeschichtlichen Zeitraum 900 bis 1700 im rbb-Kulturradio. Am 25. Januar 2016 ab 18:04 Uhr wird er seinen Hörern auch Hansjörg Albrechts neue CD „Vivaldi in Dresden“ vorstellen, die an der klangvollen Silbermann-Orgel der Hofkirche Dresden entstanden ist.


Klassik Plus

In der Sendung KlassikPlus auf BR-Klassik ist am Donnerstag, den 17. Dezember 2015, um 19:05 Uhr Matthias Keller im Gespräch mit Hansjörg Albrecht zu erleben. Im Mittelpunkt stehen Orgel-Transkriptionen, die in den letzten Jahren in Albrechts CD-Reihe „Die Kunst der Orgeltranskription“ beim Label OehmsClassics erschienen sind.


Verdi in München und Prag

Als deutsch-böhmisch-italienische Gemeinschaftsproduktion erklingt Anfang November 2015 Giuseppe Verdis epochales „Requiem“. Hierzu begegnen sich erstmals der Münchener Bach-Chor und der Philharmonische Chor Brünn, die zusammen mit der renommierten PKF-Prague Philharmonia diese „geistliche Oper“ in der Münchner Philharmonie und im Prager Veitsdom aufführen. Die Solopartien werden von Sängern der Mailänder Scala übernommen.


CD-Neuerscheinung

Antonio Vivaldi, der musikalische Avantgardist, extravagante Violinvirtuose und geniale Komponist, war in ganz Europa gefragt. Er bereiste Städte wie Rom, Prag, Wien und Amsterdam – Dresden dagegen hat der „rote Priester“ nie gesehen. Und doch war seine Musik am dortigen Hof äußerst präsent: Die sächsische Residenzstadt galt als Zentrum der deutschen Vivaldi-Pflege. Hansjörg Albrecht hat nun an der Silbermann-Orgel der Hofkirche Dresden Werke von Vivaldi eingespielt, unter anderem seine berühmten Vier Jahreszeiten.


25 Jahre Deutsche Einheit

Jürgen Seeger spricht in der Sendung „alpha-Forum“ mit Hansjörg Albrecht über dessen Arbeit, die deutsche Wiedervereinigung und die Herausforderungen des Musikmarkts. Die Sendung wurde am 5. und 6. Oktober 2015 im Fernsehbildungskanal ARD-αlpha erstmals ausgestrahlt und kann in der BR-Mediathek nachgehört werden.


CD-Neuerscheinung

Der äußerst vielseitige Komponist, Interpret und Musikschriftsteller Enjott Schneider, der vor allem durch seine Filmmusik bekannt wurde (Soundtrack zu Kinofilmen wie „Herbstmilch“ oder „Stalingrad“ und zahlreichen TV-Movies), hat auch ein umfangreiches Oeuvre an geistlicher Musik geschaffen. Im Januar 2015 führten der Münchener Bach-Chor und das Bach-Orchester sein Oratorium „Augustinus“ in der Herz-Jesu-Kirche München auf. Daneben erklang Schneiders Wagner-Hommage „Höchsten Heiles Wunder“ für Streichorchester und Tonband. Beide Werke sind nun auf CD erschienen.


Musik kommentiert – Das Werkgespräch

Musik steht im Fokus: jeden Mittwoch von 20:03 bis 22:00 Uhr auf SWR2. Am Mittwoch, den 16. September 2015, spricht Burkhard Egdorf im Werkgespräch mit Hansjörg Albrecht über dessen CD-Reihe „Die Kunst der Orgeltranskription“. Aus Volume 1 bis 10 sind Werke von Berlioz und Wagner, Holst und Rachmaninow zu hören.


Organ Fireworks

Bach, Mendelssohn, Reger: Für den klassischen Organisten sind die Werke dieser drei Komponisten ein fast unerschöpfliches Reservoir für den kirchlichen Dienst. Hansjörg Albrecht jedoch hat sich raffinierten Bearbeitungen von Werken Richard Wagners, Hector Berlioz oder Gustav Holsts verschrieben. Deutschlandfunk widmet ihm die Sendung Musikforum am Mittwoch, den 2. September 2015, um 22:05 Uhr.


Ö1 bis zwei

Am Montag, den 3. August 2015, um 13 Uhr ist im ORF eine einstündige Portraitsendung über Hansjörg Albrecht als Dirigent und Organist zu hören. Teresa Vogl stellt Ausschnitte aus seiner Diskografie vor, unter anderem Werke von Händel, Berlioz und Rott.


CD-Neuerscheinung

Georg Friedrich Händels Oratorium „Saul“ zeugt von großer Meisterschaft. Die glanzvolle Musik und die üppige Orchesterbesetzung waren für Hansjörg Albrecht Inspiration, aus diesem Werk neue Orgelkonzerte zusammenzustellen. Diese sind auf seiner neuen CD „Grand Musical Entertainment“ in einer Einspielung mit dem ECHO-Preisträger Martin Schmeding und dem Münchener Bach-Orchester zu hören. Daneben enthält die CD zwei der bekanntesten Werke Händels, transkribiert für Orgel und eingespielt in Händels Taufkirche, der Marktkirche zu Halle. Sehen und hören Sie hier den „Einzug der Königin von Saba“.


Bach in Moskau

Das russische Publikum ist für seine Liebe zu Johann Sebastian Bach bekannt. Hansjörg Albrecht ist schon zahlreichen Konzerteinladungen nach Russland gefolgt – vom St. Petersburg bis Chabarowsk, von Ekaterinburg bis Omsk und Irkutsk. Im März 2015 ist er bei der Moskauer Gnessin Musikakademie für eine Aufführung von Bachs H-Moll-Messe mit den dortigen Ensembles zu Gast.


München als Zentrum der Alten Musik

Was tut sich in München im Hinblick auf die Pflege von Barockmusik und die historische Aufführungspraxis? Darüber sprechen in der WDR-TonArt-Reihe „Zentren Alter Musik“ die Cembalistin Olga Watts, der Geiger Rüdiger Lotter sowie die Dirigenten Peter Dijkstra und Hansjörg Albrecht.
Zur TonArt-Reihe bei WDR3 und dem Hörbeitrag.


Chinesische Impressionen

Im November 2014 stehen für Hansjörg Albrecht zwei außergewöhnliche Konzerte auf dem Programm. Er dirigiert die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern mit Werken des renommierten chinesischen Komponisten Xiaogang Ye. Neben der Uraufführung des Klavierkonzertes „Scent Of The Green Mango“ mit dem Pianisten Amir Katz erklingen zudem „Song Of The Earth“, eine Auseinandersetzung mit Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ für Sopran, Bariton und Orchester sowie „Twighlight Of The Himalayas“, eine 2012 entstandene Tondichtung für Tenor, Knabenstimme, die chinesische Zheng, Chor und Orchester, inspiriert von den Naturschönheiten in Nepal und Tibet. Diese Werke lösten bei ihrer Aufführung im New Yorker Lincoln Center wahre Begeisterungsstürme aus. Die Konzerte in Saarbrücken und München finden in Zusammenarbeit mit den Musikfestspielen Saar und dem Beijing Modern Music Festival statt und stehen unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.


Japan-Tournee

In den Jahren 1969 und 1981 war das Münchener Bach-Orchester zusammen mit dem Münchener Bach-Chor unter der Leitung von Karl Richter auf Konzertreise in Japan. Anknüpfend an diese beiden Tourneen macht sich das Orchester nun mit seinem Künstlerischen Leiter Hansjörg Albrecht erneut auf zu einer zweiwöchigen Konzertreise ins „Land der aufgehenden Sonne“. Die Konzerte führen das Ensemble in so bedeutende Säle wie die Tokyo Opera City Concert Hall, die Yokohama Minato Mirai Hall und die Osaka Symphony Hall. Den Programmschwerpunkt bilden die Aufführungen der „Sechs Brandenburgischen Konzerte“ von Johann Sebastian Bach.


CD-Neuerscheinung

Berlioz‘ Symphonie fantastique auf der Orgel? Nach Poulenc, Wagner, Holst und russischen Komponisten beschäftigte sich Hansjörg Albrecht jetzt mit Berlioz. Die Versuchung lag nahe, Berlioz‘ Statement über die Orgel, sie sei ein Kaiser und „zu unbeschränkter Herrschaft geschaffen“, mit dessen eigener Musik zu bestätigen. Inspiration für die Orgelaufnahmnen der Symphonie fantastique und des Marche hongroise boten die großartige Goll-Orgel sowie die unvergleichliche Akustik des erstklassigen Konzertsaals im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Finden Sie hier Impressionen aus Luzern und einen CD-Tipp von BR-Klassik.


Zwei Mal Fazil Say

Die diesjährigen Festspiele Europäische Wochen Passau stehen unter dem Motto „Ohne Grenzen – Bis an den Bosporus“. Beim Abschlusskonzert wird der „musikalische Grenzgänger“ Fazil Say als Pianist und Komponist zu erleben sein – gemeinsam mit der Prague Philharmonia unter der Leitung von Hansjörg Albrecht. Fazil Says orientalisches Violinkonzert „1001 Nights in the Harem“ wird dabei Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 und Haydns Militärsinfonie gegenübergestellt.


CD-Neuerscheinung

Im Juni 2014 ist eine CD mit symphonischen Werken von Hans Rott erschienen, denen sich Hansjörg Albrecht gemeinsam mit den Münchner Symphonikern und dem Bariton Michael Volle gewidmet hat. „Als singulär künstlerisches Ereignis darf man die Interpretation der „Symphonie E-dur“ durch Hansjörg Albrecht mit dem herrlich musizierenden Orchester bezeichnen. (…) Eine exemplarische Einspielung voll suggestiver Farbigkeit“, schreibt der Neue Merker. Der Titel „Balde ruhest Du auch“ verweist auf einen Liederzyklus, den Enjott Schneider auf der Grundlage von fünf Klavierliedern Rotts geschaffen hat und der erstmalig in dieser Einspielung zu hören ist. Zur CD-Veröffentlichung ist auch ein Film erschienen; den CD-Tipp von SWR2 können Sie hier nachhören.


Orgel XXL

Superlative sind nicht immer Merkmale für Qualität, doch im Falle mancher Orgeln ist es wie mit großen Sinfonieorchestern – Rausch kann begeistern!
Im Juli führen Hansjörg Albrecht vier Solo-Recitals an ausgewählte, gigantische Instrumente – drei davon haben über 100 klingende Register. Zum Orgelfestival in Saint Eustache, Paris, wo eine der bedeutendsten Orgeln Frankreichs steht sowie an die „größte Domorgel der Welt“ im Passauer Stephansdom (anlässlich der Festspiele Europäische Wochen). Darüber hinaus konzertiert er an der Klais-Orgel der Philharmonie am Gasteig in München und an der berühmten Orgelanlage der „längsten Zisterzienserkirche der Welt“, dem Dom zu Oliva in Polen.


Giorgio Battistelli: Angeli

Aus Anlass des 70. Jahrestages des SS-Massakers von Sant`Anna di Stazzema wird Hansjörg Albrecht Anfang Juli mit dem Orchestra della Toscana (Florenz) „Angeli“, ein Werk für Bariton und Orchester von Giorgio Battistelli aufführen. Battistelli gilt als einer der renommiertesten italienischen Avantgarde-Komponisten der modernen Oper. Namhafte Dirigenten wie Riccardo Muti, Antonio Pappano, Lorin Maazel, Daniel Harding und Daniele Gatti nahmen sich seiner Werke an. „Angeli“ thematisiert das Grauen von Krieg, Zerstörung und Tod sowie den ewigen Ruf nach Frieden und steht in diesem Gedenkkonzert als Kontrapunkt zwischen Beethovens 5. Sinfonie und dessen C-Dur Messe.


Ritorno a Napoli

Nach 2011 und 2012 gastiert Hansjörg Albrecht auch in diesem Sommer am Teatro di San Carlo in Neapel. Auf dem Programm steht Mozarts großartig-abgründiges Requiem, zu dem der russische Choreograph Boris Eifman eine ergreifende Ballett-Choreografie geschaffen hat.


Matthäus-Passion im Salzburger Festspielhaus

Gleich drei Mal dirigierte Hansjörg Albrecht in der Passionszeit 2014 Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion im voll besetzten Salzburger Festspielhaus. Das Bach Collegium München und der Münchener Bach-Chor erbrachten unter seiner Leitung „eine fesselnde Aufführung, flüssig, dramaturgisch ganz auf den Genius des Komponisten vertrauend, ohne tote Perfektion und Schönheitsideale, lebendig, spannend, berührend, in die Tiefe gehend“ (DrehPunktKultur – Salzburger Kulturzeitung).
„Was an Hansjörg Albrechts vom Cembalo aus plastisch und (beinahe über)deutlich geleiteter Interpretation gefällt, ist ihre durchsichtige Anlage. Das Passionsgeschehen wird mit dramatischer Prägnanz, aber nie als falsch verstandene „Konzertoper“ anschaulich“, urteilten die Salzburger Nachrichten.


Zusammenarbeit mit Vesselina Kasarova

2013 kam es erstmalig zu einer Zusammenarbeit mit der gefeierten Mezzosopranistin Vesselina Kasarova. Bei den Gustav-Mahler-Musikwochen Toblach war sie zusammen mit den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Hansjörg Albrecht mit Mahlers Rückert-Liedern zu hören. Bei den Festspielen Europäische Wochen Passau begleitete Hansjörg Albrecht die Mezzosopranistin mit Werken von Wagner und Berlioz am Klavier. Die Zusammenarbeit findet 2014 ihre Fortführung mit diversen Liederabenden, u.a. in Bonn, Amsterdam und Utrecht.


Grammy Nominierung

The Orgeleinspielung von Gustav Holsts „Planeten“ wurde 2013 für einen Grammy in der Kategorie „Best Classical Instrumental Solo“ nominiert. Die gelungene Orgeltranskription des mächtigen Orchesterwerks stammt von Peter Sykes.
Hörbeispiele finden Sie hier…